ABOUT ME(L)
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Mein Name ist Melina, meist nur "Mel" genannt, ich bin 30 und wohne zwischen Köln und Düsseldorf, bin aber in Bonn geboren - also ein echtes "Rheinländisch Mädsche" ;)
Ich bin ein kreativer Kopf voller Flausen & Fantasie, außerdem Fotografin aus Leidenschaft!
Wie aus einem Wunsch, erst ein Hobby und dann ein Beruf wurde, lest ihr hier:
Bereits als Kind war ich am liebsten kreativ und habe ständig irgendwas (oder irgendwen) angemalt und ich nahm schon immer die einfachsten Dinge um mich herum anders wahr als andere:
Der Wald war für mich ein Märchenwald, ein Teich ein Nymphenhaus oder der Nachbarshund eigentlich ein Wolf... Schon immer sagte man mir nach, dass ich eine blühende Fantasie hätte, die mich noch bis heute begleitet und auf die ich auch ehrlich gesagt besonders stolz bin! :)
In der Schule hatte ich Kunst Leistungskurs - ich fand Malen immer toll, jedoch merkte ich damals schon, dass es mich enorm störte, dass Zeichnen viel zu langsam ist und ich so keine aktuellen Momente spontan festhalten konnte. Ich war im Chor und in der Theater AG und habe mir oft gewünscht, gewisse Stimmungen, wie ich sie damals gesehen und gefühlt habe, sofort irgendwie festhalten zu können. Und Tiere, die ich auch von Grund auf schon immer lieb hatte, ließen sich malerisch auch so schlecht einfangen, die bleiben ja schließlich nicht mehrere Stunden einfach so sitzen... Diesen Wunsch hegte ich viele Jahre.
Vor 9 Jahren, im Jahr 2011, erfüllte sich ein absoluter Lebenstraum von mir und ich ergatterte ein Stipendium für eine Reise nach Japan! Neben allem, was mit Phantasy oder Sci-Fi zu tun hat, hegte ich für Japan auch schon immer eine besondere Faszination. Für die Reise kaufte ich mir damals eine gute Kamera - allerdings keine Spiegelreflexkamera, sondern eine kleine Reise-Kompaktkamera, weil ich dachte diese würde völlig ausreichen. Sie tat zwar auf der Reise ihren Dienst und ich habe zahlreiche Erinnerungen in Bildform mitnehmen können, jedoch merkte ich hinterher beim Durchschauen der Bilder, dass die Stimmung, wie ich sie an einigen Orten besonders wahrgenommen hatte, nicht wirklich transportiert wurde. Als Studentin war aber eine "richtige" Kamera für mich finanziell einfach nicht drin. Zu Weihnachten 2012 erfüllte mir meine Familie dann den Wunsch einer Spiegelreflexkamera! Ein Freund, der ausgebildeter Fotograf ist, schenkte mir zum folgenden Geburtstag einen Workshop "Bedienung deiner Kamera für Dummies" und sagte danach "jetzt kennst du die absoluten Basics. Der Rest ist einfach üben, üben üben!"
Und das tat ich. Die ersten drei Jahre fotografierte ich nur für mich: Blumen, Landschaften und meine Katzen. Ich lernte die Grundzüge der Bildbearbeitung mit Lightroom und bearbeitete teilweise Bilder für andere Fotografen. Deshalb musste ich bereits ein Kleingewerbe anmelden, aber damals nicht mit der Absicht je für meine eigenen Fotos tatsächlich mal Geld zu nehmen.
Das erste Mal, dass ich meine eigenen Bilder anderen gezeigt habe, war hier und da ein Bild auf meinem privaten Facebook-Profil oder ein Kalender als Geschenk für meine Familie. Irgendwann war es dann soweit, dass aus dem Bekanntenkreis die ersten Anfragen kamen: "Du machst so schöne Fotos! Möchtest du nicht die Taufe/ Kommunion/ Geburtstag/ Silberhochzeit fotografieren?" Mit reichlich Schiss und Respekt tat ich das damals und das waren meine ersten Erfahrungen mit dem Fotografieren von Menschen.
Zu meinem Erstaunen waren die Rückmeldungen super und die Leute freuten sich über ihre bleibenden Erinnerungen. Ich merkte zum ersten Mal, welche "Macht" ich eigentlich hatte - die Macht Erinnerungen und Momente festzuhalten, die ansonsten für uns Menschen zu schnell vorbei sind und irgendwann verloren gehen. Und diese Vorstellung fand ich so toll, dass ich dachte "DAS ist es, was ich gerne den Rest meines Lebens machen will! Ich möchte schöne Momente für andere Menschen festhalten und den Menschen zeigen, wie ich sie und die Welt sehe..."
Zwei Jahre lang (2015 & 2016) habe ich nur hobbymäßig fotografiert mit dem Ziel mir ein Portfolio aufzubauen, um mir "irgendwann" mal eine Website zu machen und dann richtig durchstarten zu können. Jedoch wartete und wartete ich immer auf den richtigen Zeitpunkt und dachte, meine Bilder seien noch nicht gut genug und es wären viel zu wenige - denn auch ich habe mich wie jeder andere, der irgendwann mal angefangen hat, direkt mit diversen große Fotokünstlern verglichen und war viel zu eingeschüchtert.
Doch in 2016 passierte vieles auf einmal:
Ich lernte meinen jetzigen Freund kennen, der mir sehr viel Rückhalt gab und mich bis heute immer unterstützt. Außerdem nahm ich selber an einer Plus Size Miss-Wahl teil. Ich habe den Titel zwar nicht gewonnen, aber die paar Wochen Erfahrung mit anderen Plus Size Mädels hat mir nochmal so unglaublich viel Selbstvertrauenl und Auftrieb gegeben, dass ich anschließend auf einmal das Selbstbewusstsein hatte zu sagen: "Scheiss drauf, ich mache das jetzt einfach!"
Ich machte mir also eine Facebook Seite - was für die meisten vermutlich absolut lächerlich klingt, war für mich ein riesiger Schritt! Denn das erste mal können ALLE meine Bilder öffentlich sehen und auch kommentieren! Was ist, wenn ich nicht so gut bin wie die meisten anderen der gefühlt 5 Millionen Fotografen allein in Deutschland!?
Ich nahm nach zwei Jahren tfp Fotografie nochmals ein paar unentgeldliche Aufträge an, um aktuelle Bilder zeigen zu können, allerdings wurde nach den ersten paar Anfragen klar: Das kann ich nicht umsonst machen... Dafür ist es einfach zu viel Arbeitsaufwand mit Vorbereitungszeit. Nicht nur wegen dem Shooting an sich, sondern vor allem wegen der Bearbeitungszeit hinterher! Ich fing an Geld für meine Arbeit zu nehmen und kam mir anfangs absolut komisch vor. Denn wie soll man seiner Arbeit einen bestimmten "Wert" zuordnen?
Zuerst fotografierte ich alles, um alle Richtungen mal auszutesten. Außerdem informierte ich mich über handelsübliche Preise, nahm dann aber natürlich deutlich weniger, weil ich ja noch "Neuling" war und fing an etwas Werbung für mich über Facebook zu machen. Jedoch fehlte mir bisher immer noch etwas...
Wie bereits oben geschrieben, war ich schon seit Kindesalter sehr phantasievoll und romantisch veranlagt - es mag an den vielen Disneyfilmen liegen, die ich bis heute gerne schaue... Auf jeden Fall habe ich schon immer Hochzeiten geliebt, spätestens, seitdem ich mal Blumenmädchen auf der Hochzeit meines Onkels war. Alle sind schick angezogen, die Braut sieht fantastisch aus, alle sind gut gelaunt und emotional. Diese Athmosphäre hat mich schon immer fasziniert! Und ich freue mich immer Teil davon zu sein und diese Stimmung für andere festzuhalten! :)
Liebe Grüße,
Eure Mel


